BVL veröffentlicht Positionspapier für die Politik

Post für die Abgeordneten des neuen Deutschen Bundestages: Die Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. hat ein Positionspapier formuliert, welches die Politiker über den Wirtschaftsbereich Logistik informiert – den mit 3,2 Mio. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern drittgrößten Wirtschaftsbereich in Deutschland nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Logistik ist der Motor für wirtschaftliches Wachstum und den Arbeitsmarkt. Sie sichert unseren Wohlstand und trägt unmittelbar zum Erfolg aller Wirtschaftsbereiche bei. Ihr kommt damit auch eine große gesellschaftliche Verantwortung zu. Um dieser Verantwortung gerecht werden zu können, bedarf es zukunftssicherer Rahmenbedingungen.

Die BVL hat in ihrem Positionspapier sechs Handlungsfelder beschrieben, in denen die Politik einen Unterschied machen kann:

  1. Der Wirtschaftsbereich Logistik insgesamt
  2. Infrastruktur
  3. Digitalisierung / Netzinfrastruktur
  4. Nachhaltigkeit / Antriebsarten
  5. Urbane Logistik
  6. Innovation / Logistikwissen nutzen.

Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Vorstandsvorsitzender der BVL: „Wir sind davon überzeugt, dass die Herausforderungen an Wirtschaft, Gesellschaft und Politik nur gemeinsam und über alle Parteigrenzen hinweg gemeistert werden können, damit Deutschland erfolgreich und wettbewerbsfähig bleibt. Mit unserem Positionspapier laden wir die Mitglieder des Bundestages sowie die entsprechenden Ausschüsse und Ministerien zum Dialog ein.“

Das Positionspapier steht hier zum Download bereit: www.bvl.de/positionen

Brownfield oder Greenfield – was ist besser für eine Logistikimmobilie?

Ein modernes Logistikobjekt auf eine jungfräuliche Grünfläche zu setzen, scheint auf den ersten Blick die günstigere Variante zu sein: Nichts stört, alles kann neu angelegt werden. Doch so einfach ist die Entscheidung nicht. Einerseits ist Deutschland bereits dicht besiedelt, was zwangsläufig zu Diskussionen bei der Errichtung einer Logistikanlage mit großem Flächenbedarf führen muss. Andererseits gibt es durchaus interessante Industrieflächen, die nicht mehr genutzt werden. Ein zweiter Blick lohnt sich also in jedem Fall.