Paketflut zu Weihnachten: Dem Zusteller einfach mal Danke sagen …

Wie bereits im vergangenen Jahr können sich Händler und Paketdienste auf ein sehr starkes Weihnachtsgeschäft einstellen. Für den diesjährigen November und Dezember rechnet der BIEK mit neuen Rekorden. Bereits im vergangenen Jahr wurden in der Peak-Saison rund 775 Millionen Pakete abgewickelt, doch in diesem Jahr kommen wahrscheinlich noch einmal etwa drei Prozent drauf. Demnach werden insgesamt 790 Millionen Pakete erwartet. Dies umfasst neben Sendungen an Privatkunden, die von Unternehmen versendet werden, B2B-Sendungen und Pakete von Privatkunden untereinander.

Rechnerisch würden zu Spitzenzeiten bis zu 22 Millionen Sendungen an einem einzigen Tag in den Netzen der Paketdienstleister befördert. Private Haushalte werden voraussichtlich allein 445 Millionen Pakete erhalten – etwa zehn Millionen mehr als noch im Vorjahr, wie der BIEK weiter mitteilt. Damit würden täglich im Schnitt etwa neun Millionen Pakete an private Empfänger versendet – an Spitzentagen könnte es noch deutlich mehr sein. Einer Analyse von Sendcloud zufolge wird das höchste Sendungsaufkommen in den Paketnetzen in der Woche vom 13. bis 19. Dezember erwartet.

Die Paketdienste haben sich bereits auf das höhere Mengenvolumen eingestellt und u. a. Personal-, Transport- und Sortierkapazitäten aufgestockt. Dem Verband zufolge hätten die Unternehmen bis zu 30.000 zusätzliche Arbeitskräfte beschäftigt und bis zu 25.000 zusätzliche Fahrzeuge im Einsatz. Um diese Mehrkosten zu stemmen, erheben mehrere KEP-Dienstleister Zuschläge, darunter DPD, Hermes und GLS für Firmenkunden.

An dieser Stelle möchten wir all den Zustellern danken, die Tag für Tag ihre Touren absolvieren und Ihre wertvollen Pakete zuverlässig liefern. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, einfach mal „Danke“ zu sagen. Oder noch ein bisschen mehr …

Brownfield oder Greenfield – was ist besser für eine Logistikimmobilie?

Ein modernes Logistikobjekt auf eine jungfräuliche Grünfläche zu setzen, scheint auf den ersten Blick die günstigere Variante zu sein: Nichts stört, alles kann neu angelegt werden. Doch so einfach ist die Entscheidung nicht. Einerseits ist Deutschland bereits dicht besiedelt, was zwangsläufig zu Diskussionen bei der Errichtung einer Logistikanlage mit großem Flächenbedarf führen muss. Andererseits gibt es durchaus interessante Industrieflächen, die nicht mehr genutzt werden. Ein zweiter Blick lohnt sich also in jedem Fall.